August 2011
August 2011
15.08.2011
In der letzten Zeit ist es ruhig in Fines Tagebuch geworden. Das liegt aber zum Glück nicht an Fine, sondern an meiner knappen Zeit. Im Augenblick plätschert das Leben mit den drei Hundemädchen angenehm ruhig vor sich hin. Ab und zu verschwindet Fine in der Abstellkammer, um sich selber einen Eindruck über die Futtervorräte zu verschaffen. Dann sehe ich sie plötzlich an meiner Küche vorbei und in ihr Körbchen rennen. Spätestens da weiß ich, dass irgendwas im Busch ist, denn Fine rennt sonst nie! Und obwohl sie sonst ihre Kaustangen verteidigt, gibt sie die geklauen widerstandslos her. Aber dieser Blick....üben Hunde sowas heimlich?
Auch, wenn ich im Moment nicht viel schreibe, genieße ich jede Sekunde mit Oma-Fine! Vielleicht habe ich mich auch schon so an ihre Macken gewöhnt, dass sie mir immer weniger auffallen, aber ich berichte euch weiter!
Eine intensive Gewitterwoche liegt hinter uns. Während Luna und Jule bei Gewitter nicht mit der Wimper zucken, bricht Fine vor Angst fast zusammen. Als ich sie vor 3 Jahren bekommen habe, hat sie sich bei Gewitter hinter das Sofa oder eine andere abgelegene Stelle verkrochen. Was macht sie heute? Sie sucht meine Nähe! Nachts kommt sie zu mir ins Schlafzimmer, tagsüber legt sie sich dorthin, wo ich mich gerade aufhalte. Sie ist weiterhin panisch, zittert und hechelt, aber sie kommt zu mir. Für mich ist das ein riesiger Vertrauensbeweis, für den ich sehr dankbar bin. Fines Angst zu ignorieren, kommt für mich nicht in Frage. Sie zeigt mir deutlich, was ihr guttut und das bekommt sie.
Und dass sich diese Vorgehensweise auszahlt, ist nicht zu übersehen.